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In der Schule wird Mathematik von Schülerinnen und Schülern häufig als
formales und kalkülorientiertes Fach wahrgenommen, das im Alltag nicht vorkommt oder benötigt wird.
Allen Lehrenden und Lernenden muss aber deutlich sein oder werden:
"Mathe ist mehr!"
Mathematik steckt in allen uns umgebenden mechanischen und elektronischen Geräten
(Fahrrad, Bagger, Handy, GPS, ...). Darüber hinaus ist Mathematik auch die Grundlage
für Vorgänge wie Wahlen, U-Bahnfahrten oder Börsenkurse.
Im Mathematik-Labor "Mathe ist mehr"
sollen Schülerinnen und Schüler mathematische und alltägliche Phänomene
durch aktiv-experimentellen Umgang mit gegenständlichen Modellen und Simulationen mathematisch
durchdringen und verstehen.
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Mathematik-Labor: Lernumgebungen aus
drei Komponenten
[ Experimentieren mit gegenständlichen Modellen ]
[ Mathematisieren ]
Computersimulationen systematisch variieren
Durch systematische Variation von Computersimulationen sollen
- Erfahrungen mit realen Modellen vertieft,
- die Angemessenheit von Mathematisierungen geprüft,
- neue Einsichten gewonnen und
- Erkenntnisse vernetzt werden.
Die Simulationen werden mit Computerwerkzeugen wie dynamischen Geometrie-
bzw. Mathematiksystemen, Tabellenkalkulationsprogrammen
oder Computeralgebrasystemen erstellt, die auch im Mathematikunterricht
verwendet werden.
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