Konzept

Im Mathematik-Labor „Mathe ist mehr“ sollen Schülerinnen und Schüler mathematische und alltägliche Phänomene durch aktiv-experimentellen Umgang mit gegenständlichen Materialien und Simulationen mathematisch durchdringen und verstehen. Die Arbeit an gegenständlichen Materialien, Simulationen und den Arbeitsheften ist aufeinander bezogen und miteinander vernetzt.

Experimentieren mit gegenständlichen Materialien

Anhand von entsprechend aufbereiteten gegenständlichen Materialien werden

  • Funktionsweisen erforscht,
  • Erfahrungen gesammelt und Eigenschaften entdeckt,
  • Hypothesen aufgestellt und
  • die Mathematisierung vorbereitet.

Mathematisieren

Beim Mathematisieren werden

  • Erfahrungen mit den Materialien aufbereitet und systematisiert sowie
  • mathematische Darstellungen und analytische Beschreibungen entwickelt.

Es geht also darum Zusammenhänge zu entdecken und mathematisch darzustellen, notwendige mathematische Grundlagen zu klären, damit Probleme zu lösen und letztlich die beobachteten Phänomene zu verstehen.

Computersimulationen systematisch variieren

Durch systematische Variation von Computersimulationen sollen

  • Erfahrungen mit gegenständlichen Materialien vertieft,
  • die Angemessenheit von Mathematisierungen überprüft,
  • neue Einsichten gewonnen und
  • Erkenntnisse vernetzt werden.

Die Simulationen werden mit Computerwerkzeugen wie dynamischen Mathematik-Systemen, Tabellenkalkulationsprogrammen oder Computer-Algebra-Systemen erstellt, die auch im Mathematikunterricht verwendet werden.

Ausführliche Informationen zum Konzept des Mathematik-Labors „Mathe ist mehr“ finden Sie in folgenden Veröffentlichungen: